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18,8kg-der-2te-den-ich-dort-fing

Der Winter beginnt

Mittlerweile ist es Ende November. Die Herbstzirkulation hat vor ca. zwei Wochen in dem Altwasser begonnen, welches ich derzeit befische. Dem tiefen Baggersee, den ich die bisherige Saison beangelt habe drehe ich für gewisse Zeit den Rücken zu, denn meine Ziele konnte ich dort bereits erreichen: 40+, ein paar mitt‘ 30er, dazu der zweitgrößte Graser des Gewässers. Dazu die Charakterfische Frisbee und OneScale… Naja und meinen geliebten Doppelzeiler durfte ich zumindest für meinen Bruder Keschern, was fast so schön war wie ihn selbst zu fangen.

FrisbeeGraserWunderschön

In etwa seit diesem Zeitpunkt, als sich mein Keschernetz unter diesem und noch ein paar weiter Karpfen schob, verbrachte ich meine Zeit nur noch an dem Altwasser. Ein paar Nächte fischte ich hier schon im Jahr verteilt, durfte mit den vielen Brassen Bekanntschaft machen und musste zwangsläufig meine Taktik ändern. Karpfen fing ich auch, bis 18,8kg darunter aber auch viele Kleine.
Außer mir gibt es hier an dem 2,6km langem Altwasser nur noch zwei weitere Karpfenangler, wobei ich mit einem sehr gut befreundet bin und mit ihm auch regelmäßig fischen gehe.

Die-hingen-die-ganze-NachtEin-anderes-feeling-als-am-BaggerseeTeamwork

Das Gewässer entpuppt sich als sehr schwierig. Insbesondere weil man sich hier durch die vielen kleinen Karpfen „durchangeln“ muss. Die Fische sehen hier so gut wie nie einen Haken, was man sehr gut am Beißverhalten merkt. So kann es passieren, dass diese durch Unter- und Oberlippe gehakt sind oder auf andere abenteuerliche Arten. Unsere Baits stehen hier in harter Konkurrenz mit der natürlichen Nahrung , die es massenweise gibt. Zudem gibt es riesige Seerosenfelder, Plateaus, versunkene Bäume , Buchten und viel viel Dreck gepaart mit Schlamm. Ohne vorher alles abzuklopfen rund um den Spot geht hier gar nichts und doch hängt immer wieder massiv Dreck an der Montage.
Das Jahr neigt sich langsam dem Ende zu und durch mein Studium parallel zur Arbeit werden die Nächte auch langsam weniger die ich am Wasser verbringen kann. Dies erfordert wieder einen Strategiewechsel und ich glaube mit meinem T4 bin ich für schnelle, spontane Nächte gut vorbereitet.

Mal schauen was noch kommt…!

Datum
05. Dezember 2013
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